Heutzutage werden Haartransplantationen mit verschiedenen Methoden durchgeführt. Die Gründe für die Wahl dieser Methoden können je nach Transplantationsbereich und den Wünschen des Einzelnen variieren. Die derzeit aktiven Methoden sind die DHI (CHOI PEN), FUE Haartransplantation, (Mikro-FUE, SAFIR FUE, PERKUTANE FUE) Methoden. Die frühere Methode FUT wird nicht mehr verwendet.
Früher als die Stift-Haartransplantation bekannt, wird die Methode jetzt als DHI-Haartransplantation (direkte Haarimplantation) bezeichnet. Zunächst muss festgestellt werden, dass bei der DHI-Methode Haarfollikeltransplantate mit Implantationsstiften namens Choi Pen durchgeführt werden. Dies sind keine verschiedenen Behandlungsmethoden. Einer ist der Name der Methode, der andere ist der Name des verwendeten Materials.
Diese Methode wurde erstmals an der Kyungpok National University entwickelt. Hier wurde die Technik zunächst bei glattem und dickem Haar angewendet und erfolgreich eingesetzt. Bei Personen mit lockigem, welligem oder feinem Haar war jedoch kein Erfolg zu verzeichnen. Anschließend wurden die Choi-Pen etwas erweitert und für allgemeine Haartypen geeignet gemacht. Die heute aktiven Choi-Pen haben in der Regel Durchmesser von 0,8 mm - 1,2 mm, je nach Haarstärke. Der Choi-Pen funktioniert im Allgemeinen nach dem Prinzip eines Druckstifts und verfügt über eine Nadel mit einer Dicke und Größe von 21G x ½ sowie über ein Metall, das die Wurzel in das Gewebe drückt und dort plaziert. In der Nadel befindet sich auch eine leere Stelle, die es ermöglicht, den Haarfollikel in dünnen, geraden Streifen zu platzieren.
Die vorbereitenden Verfahren vor der Operation sind bei der DHI-Methode ähnlich wie bei anderen Haartransplantationsmethoden. Vor dem Eingriff wird beim Patienten zunächst eine Blutprobe von etwa 10 ml entnommen, um eine Blutuntersuchung durchzuführen. Ein Teil des entnommenen Blutes wird auch für die Haarbehandlung nach dem Eingriff verwendet. Zunächst wird eine geeignete örtliche Betäubungsmethode für die Person ausgewählt und angewendet, um sie für die Haarfollikelphase vorzubereiten.
Bei der DHI-Methode werden die Haarfollikel aus dem Spenderbereich mit der Follikularen Einheiten Extraktionstechnik entnommen. Bis hierher verläuft alles ähnlich wie bei anderen Haartransplantationsmethoden. Ab diesem Punkt unterscheidet sich die Methode jedoch von den normalen Pflanzentechniken.
Die aus dem Spenderbereich entnommenen Haarfollikel werden mit einer speziellen Pinzette ohne Beschädigung in den Choi Pen eingesetzt und für den Transfer in den benötigten Bereich vorbereitet. Dieser Schritt ist eigentlich der kritischste Schritt der DHI-Methode. Denn wenn der zu pflanzende Haarfollikel beim Einsetzen in den Choi Pen beschädigt wird, kann es trotz einer hundertprozentigen Wirksamkeit aller verbleibenden Verfahren zu Problemen beim Haarwachstum kommen. Daher ist es sehr wichtig, dass während der Anwendung der DHI-Methode erfahrene Fachleute die Verfahren durchführen.
Der wichtigste Unterschied der DHI-Methode zu anderen Haartransplantationsmethoden besteht darin, dass das Öffnen der Kanäle und das Einsetzen der Wurzeln gleichzeitig erfolgen. Bei allen anderen Haartransplantationsmethoden werden die Haarfollikel nach der Entnahme aus dem Spenderbereich nicht direkt in den benötigten Bereich übertragen. Für die Übertragung werden Mikroschnitte oder Kanäle in den benötigten Bereich gemacht. Anschließend werden die Haarfollikel in diese geöffneten Kanäle eingesetzt. Diese beiden Schritte werden bei der DHI-Methode in einem Schritt durchgeführt. Während die Spitze des Choi Pen den Hautschnitt macht, wird gleichzeitig die Übertragung des Haarfollikels eingeleitet. Tatsächlich kann diese Methode als eine weiterentwickelte Version der perkutanen Kanaleröffnungstechnik betrachtet werden. Bei der perkutanen Kanaleröffnungstechnik werden ebenfalls Kanäle mit einer ähnlichen Spitze des Choi Pen geöffnet, in die dann die Haarfollikel eingesetzt werden. Die Anzahl und Dichte der zu pflanzenden Haarfollikel bei der DHI-Methode kann je nach den Bedürfnissen der Person variieren. Der Winkel des zu pflanzenden Haares wird zunächst anhand der vorhandenen Haare festgelegt, um in den Zwischenräumen einen Ausgleich von etwa 30-40 Grad zu schaffen.
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